Nr. 04/2007 vom 25.01.2007

Sie haben es im Blut

Ob im Winter oder im Sommer - kaum ein Profisportler kann es sich noch leisten, auf Doping zu verzichten. Die Wahrheit über eine harte Branche.

Von Thomas Kistner

Zum Beispiel Jochen Behle. Zu Beginn der Weltcupsaison stellte der Langlaufbundestrainer klar, wie er das mit dem Doping sieht. Erwachsene Athleten seien mündige Menschen, bellte Behle in eine ARD-Kamera: Skispringer und alpine Rennläufer brächten sich in Lebensgefahr, indem sie sich die Hänge hinabstürzten - man sollte also im Langlauf die Blutgrenzwerte abschaffen und es auch hier dem Sportler überlassen, wie dick sein Blut sein soll. Auslöser der Eruption war die Hämoglobingrenze, die der Skiweltverband FIS für LangläuferInnen aufgestellt hat. Wer mehr als 17,0 Gramm (Frauen: 16,0) rote Blutkörperchen pro Deziliter Blut aufweist, wird für fünf Tage aus dem Verkehr gezogen. Aus Gesundheitsgründen offiziell; inoffiziell ist es eine Betrugsprävention: Die vielen Varianten des nicht nachweisbaren Blutdopings erzeugen rote Blutkörperchen, die mehr Sauerstoff in die Muskulatur tragen. Man könnte also sagen, Behle plädierte für eigenverantwortliches Dopen.

Was in das Bild passt, das die ständig von Dopingfällen gebeutelte Skilanglaufszene abgibt. Etwa bei den Winterspielen in Turin: Da beherrschten Polizeirazzien im österreichischen Teamquartier die Schlagzeilen, Athleten flohen, und der als Dopingsünder vorbestrafte Trainer Walter Mayer raste alkoholisiert in ein Polizeiauto. Die übrigen LangläuferInnen aber hielten schön still, so wie kurz vor Spielbeginn in Turin, als gleich ein Dutzend KollegInnen mit überhöhten Blutwerten gesperrt worden war.

Darunter eine deutsche Heldin: Evi Sachenbacher-Stehles Hämoglobinwert betrug 16,4. Statt aber die fünf Tage Sperre hinzunehmen, ging der Deutsche Skiverband auf die Barrikaden. Teamarzt Ernst Jakob trug beim Sportgerichtshof in Turin vor, die Athletin verfüge über eine genetische Besonderheit, ihr Hämoglobinpegel liege ständig bei 16. Beweise hatte er keine. Und nach den Blutdaten, welche die FIS seit 2001 regelmässig von allen SpitzenathletInnen erhebt, lag Sachenbacher überhaupt nur zweimal deutlich über dem Wert 16. Zu Beginn der Spiele in Turin und, welch Zufall, 2002 - bei Beginn der Winterspiele in Salt Lake City. Damals, als Johann Mühlegg drei Goldmedaillen für Spanien gewann und sie gleich wieder abliefern musste, galt für Frauen aber noch ein Grenzwert von 16,5.

Der Sportgerichtshof schmetterte die Deutschen ab, der Fall aber spitzte sich zu, als aufflog, dass Sachenbachers Wert in den fünf Tagen vor Olympia von 15,4 auf 16,4 hochgeschossen war. Für so ein Phänomen kennt die Fachwelt nur vier Erklärungen: extremes Höhentraining, starke Austrocknung (etwa schwerer Durchfall), eine genetische Anomalie - oder Blutdoping. Die ersten beiden schieden aus, Sachenbacher war fit und in der fraglichen Zeitspanne gar in tiefere Lagen gewechselt. Eine genetische Anomalie, das bewies eine Studie, gab es nie. Seither rudern die Deutschen zurück - seinen Posten verlor wegen der Sache aber nur einer: der couragierte Antidopingreferent des Verbandes. Der Mediziner Paul Nowacki hatte in der Affäre die ärztlich korrekte Position des Skiweltverbandes vertreten, nach den Spielen wurde er abserviert. Das Rätsel um die hohen Werte wurde so natürlich nicht gelöst; Sachenbacher bestritt stets, gedopt zu haben - wie auch die anderen in diesem Artikel genannten AthletInnen.

Systemzwang Doping

Ob nordische Disziplinen im Winter, ob Radfahren im Sommer: Doping hat immer Saison. Jan Ullrichs Absturz überdeckte in diesem Jahr alles andere. Als Ullrich von seinem Rennstall entlassen wurde, gab er einen pathetischen Satz von sich, die wohl einzige ehrliche Aussage in dem Skandal: «Nie in meiner Karriere habe ich andere Fahrer betrogen!» Die Aufrichtigkeit dieser Einlassung entfaltet sich in den Abgründen einer Branche, in der fast jeder dopt und folglich keiner den anderen betrügen kann. Im Radsport sichert der pharmazeutische Masterplan des Einzelnen die biochemische Waffengleichheit. Ullrich sagt ja, nie Kollegen betrogen zu haben - und nicht, er habe nie gedopt.

Radsport steht wie Langlauf und jede andere Kraft- oder Ausdauersportart unter Generalverdacht, den Anspruch auf die Unschuldsvermutung hat er verwirkt. Während Zivilgesellschaften auf Regeln gründen, die der überwiegende Teil einzuhalten bereit ist, ist es in der Gesellschaft des Sports umgekehrt. Hier sind die Regelverletzung das tolerierte Prinzip und der Betrug so immanent wie das Leugnen desselben. Warum echauffieren sich ProfisportlerInnen nach dem Positivfall eines Kollegen nie über diesen, obwohl der sie doch um Geld und Ruhm bringen wollte? Und es in früheren Rennen vermutlich getan hat? Das Belügen des Publikums wird zur Routine, sobald AthletInnen den Pharmabetrug als Bestandteil ihrer Tätigkeit begriffen haben. Und ärztliche Dauerbehandlung, ein ständiges Spritzen und Schlucken von zig Substanzen, gehört zum Sport wie das Auftanken zur Formel 1. Zudem haben geständige DoperInnen mehr zu verlieren als die Sympathie einer anonymen Masse: In der Regel betrügen sie ja auch ihre private Umgebung. Eltern, FreundInnen, EhepartnerInnen, die an sie glaubten und in ihrem Abglanz lebten. Kurz nachdem im Juli der Toursieger Floyd Landis gedopt aufflog, beging sein Schwiegervater Selbstmord. Er war Landis’ grösster Verehrer und war sogar aus Los Angeles nach Paris gereist, um seinen Jungen auf den Champs-Élysées zu feiern.

Ein Grossteil der Sportfunktionäre und -ärztinnen heult hier entrüstet auf: Vorverurteilung! So reagieren Lobbyisten in eigener Sache. Leute, die von und in dieser Muskelkultur leben und mit penetranten Verweisen auf Grundrechte und Unschuldsvermutung das Kernübel des Sports unterm Deckel halten: den Systemzwang, zu dopen - in einem Milliardengeschäft, das nur über den Körper funktioniert. Wenn die Chemie stimmt mit Blutverdickern wie Epo, anaboler Muskelmast und Hormonkuren, lässt sich beim Talentiertesten noch eine Menge rausholen: zehn oder mehr Prozent, die nicht mal die brutalste Trainingsfron erbrächte. Wenn einer an die Geldtöpfe will - wie könnte er darauf verzichten?

Mit Ullrich flogen vor der Tour 57 weitere Kollegen auf, die mit dem spanischen Dopingarzt Eufemiano Fuentes paktiert hatten; insgesamt betreute der «Hexer» in Madrid mehr als 200 Profi-sportlerInnen Da schlummern noch eine Menge Affären in den staatsanwaltschaftlichen Akten. Zum Beispiel aus der Leichtathletik, die sich gerade wieder flott von der Spitze weg dezimiert: Nach Justin Gatlin, Sprint-Olympiasieger und schnellster Mann der Welt, flog Marion Jones als Doperin auf, zweitschnellste Frau des Planeten. Ihr Glück, dass die Inkompetenz des Sports in Dopingfragen bis in die Labors reicht: Weil die B-Probe rätselhafterweise negativ war, wurde sie freigepaukt. Laufen wird sie trotzdem nicht mehr.

Tod im Schlaf

Es sei hier auch der Schnellsten aller Zeiten gedacht. Jener Wunderläuferin, der weder Marion Jones noch all die Muskelmaschinen aus der DDR-Dopingschmiede nahe kamen: Florence «Flojo» Griffith-Joyner. 1998 starb die Kalifornierin mit 38 Jahren im Schlaf, zwei Jahre zuvor hatte sie einen Schlaganfall erlitten. Ihr Fabel-Weltrekord von Seoul 1988, die 10,49 Sekunden, lebt weiter. Wer soll diese Marke knacken?

Flojo, das Wunderdouble des gedopten Sprintstars Ben Johnson, war wie eine Supernova ins Rampenlicht geschossen. Ihre Leistungssprünge gingen mit der Transformation von der zarten Elfe zum Möbelpacker einher, ein faustischer Prozess, den sie nach Karriereende nicht stoppen konnte. Exbetreuer Joe Douglas verriet, sie habe sich täglich rasieren müssen. Auch Flojos jäher Karriereabbruch nach dreimal Gold in Seoul nährte Gerüchte: Ihre Dopingbefunde seien vertuscht worden, weil sich die olympische Familie keinen weiteren Skandal neben Johnson leisten konnte. Doch anders als der Kanadier Johnson hatte Flojo das amerikanische Kartell im Rücken: berüchtigte Sportverbände, spendable US-Fernsehsender und den weltgrössten Sportausrüster.

Eine Journalistin des US-Magazins «Sports Illustrated« schrieb 1992 die Flojo-Enthüllungsgeschichte, sie hatte achtzehn Monate recherchiert. Als der Report zu Beginn der Barcelona-Spiele vorlag, war der Time-Warner-Konzern, dem auch «Sports Illustrated» gehört, als Topsponsor bei Olympia eingestiegen. Ein Segen für Dopingbetrieb und Ringeherren: Die Story wurde gekippt; ein Zusammenhang lässt sich nicht beweisen. So verhallten am Ende selbst Vorwürfe von Carl Lewis (dessen Dopingbefunde in den USA gleichfalls vertuscht wurden) oder Darrell Robinson - der 400-Meter-Läufer sagte im Fernsehen, Flojo habe ihm Wachstumshormone für 2000 Dollar abgekauft. Flojo blieb cool, wollte nicht «Zeit und Geld an eine Klage hängen»; Robinson sei ein «verlogener Geisteskranker».

Internationales Netz?

Natürlich wird das System auch bei den LeichtathletInnen immer innovativer. Die jüngste Affäre trat der Deutsche Leichtathletikverband im November los, als er Strafanzeigen gegen den holländischen Athletenmanager Jos Hermens und den spanischen Arzt Miguel Angel Peraita stellte. Es gibt gravierende Verdachtsmomente für die Existenz eines internationalen Dopingnetzes, von dem auch deutsche AthletInnen wie Grit Breuer und 800-Meter-Olympiasieger Nils Schumann profitiert haben sollen. Stimmt das, was die Akten besagen, hat der Sport einen Skandal mit bislang ungeahnten Dimensionen. Denn Jos Hermens ist mit mehr als 120 LeichtathletInnen grösster und wichtigster Manager dieser olympischen Kernsportart. Nun liegt ein Berg Rechnungen aus dem mutmasslichen Madrider Dopingzentrum vor, die er für seine AthletInnen bezahlt haben soll.

Endlos lässt sich das fortschreiben. Und doch hält das Publikum Doping für die Ausnahme und glaubt, weil ab und zu jemand geschnappt wird, dass es wirkungsvolle Kontrollen gibt. Das ist Unsinn. Moderne Substanzen, wie sie Jan Ullrich zugeordnet werden - Wachstumshormone, Insulin, Eigenblutpraktiken -, sind nicht nachweisbar, das meiste andere baut sich schnell im Körper ab oder lässt sich mit anderen, erlaubten Mitteln maskieren. Es gibt Hormondoping, das die Bildung roter Blutkörperchen stimuliert und dabei körpereigene Profile liefert. Kostspielig, doch ideal für jeden, der im Stil eines Lance Armstrong die Sportwelt aus den Angeln heben will, ohne Entdeckung fürchten zu müssen. Als übrigens 2005 ein Pariser Labor einge frorene Armstrong-Proben von 1999 analysierte und sechs positiv waren, paukte ihn der Radweltverband UCI raus. Ins Netz der Labors gehen nur Dummköpfe - oder Verzweifelte wie Landis. Der war am Tag vor seiner letzten Sünde in den Alpen völlig eingebrochen und weit zurückgefallen.

Diese Tour war seine letzte Chance, er bekommt bald ein künstliches Hüftgelenk. Also lud er so durch, dass er am Tag danach allen Profis allein davonradelte.

Ein quotengeiles Fernsehen und eine kritiklose Sportpresse verbreiten Triumphgeschichten, hinter denen ein Abgrund an Kriminalität gähnt; auch sogenannte seriöse Medien beteiligen sich an diesem organisierten Verschweigen. Das Münchner Landgericht hat dem Dopingexperten Werner Franke jüngst die Aussage erlaubt, die ARD-Sportberichterstattung klammere das Dopinggeschehen aus und sei daher Teil des Vertuschersystems. Weil auch PR-bewusste PolitikerInnen mitspielen, konnte der Sport über all die Jahre den Fans seine Standardthese vom Einzelfall vorgaukeln und zugleich ungestört die Symbiose mit einem Netz illegaler Laboratorien eingehen. Ullrichs Doktor Fuentes, Breuers Doktor Peraita sind nur zwei von vielen. Die baltische Mafia kontrolliert das Geschäft mit aus Leichen gewonnenen Wachstumshormonen, während gut siebzig russische «Familien» den Anabolikawelthandel dominieren. Doping ist, wie der Sport, zu einer Milliardenindustrie geworden, Millionen Amateur- und BreitensportlerInnen eifern ihren Helden nach.

Hollywoodreif

In den USA flog 2003 das Drogenlabor Balco auf, natürlich nicht durch Dopingtests, sondern durch eine Steuerfahndung. Balco hatte das Gros der US-Sportprominenz im Verteiler, es produzierte unter anderem ein eigens zum Dopen modifiziertes Steroid, das bei Tests nicht zu entdecken ist. Die Amerikaner legten eine hollywoodreife Justizfarce hin. Es gab Minimalstrafen für alle Beteiligten im Land des schärfsten Arzneimittelgesetzes, der Prozess diente nur dem Ziel, den nationalen Sportruhm nicht weiter zu beflecken. So wie immer: Schon 2001 hatte der nationale Antidopingchef Wade Exum ausgeplaudert, dass über zehn Jahre hinweg mehrere hundert US-AthletInnen trotz Positivbefunde nie gesperrt worden seien.

Seit je entwickelt die Branche auch filmreife Tricks und Kniffe. In Athen, wo 2004 Diskus, Hammerwurf und Kugelstossen im antiken Olympia zelebriert wurden, siegten zwei Betrüger, die über Plastikpenisse «sauberen» Urin aus einem im Anus befestigten Plastikrohr produzierten. 23 Dopingfälle gab es bei diesen Spielen, weitere zwölf kurz davor, und als das IOC mit Hormontests drohte, sagte eine Reihe von TopathletInnen ab. Darunter Lance Armstrong und die bullige Tennisspielerin Serena Williams.

Zidanes Blutkuren

Widmen wir uns dem Fussball, nehmen die WM, bei der Zinedine Zidane zu den Fittesten und Aggressivsten zählte. Bei Juventus Turin war er einst in ein Vergabeprogramm mit Erythropoietin eingebunden - Epo, das die roten Blutkörperchen vermehrt. Und noch heute schwören Vertraute auf Zidanes Blutwäschetipp. Der französische Rocksänger Johnny Hallyday verriet im Frühjahr auf die Frage, warum er mit 64 so jung ausschaue, er lasse sein Blut in einer Schweizer Klinik mit Sauerstoff aufladen. Der Rat stamme von Zidane, der das dort selbst zweimal im Jahr praktiziere, behauptete Hallyday unwidersprochen.

Keine Angst, liebe FussballfreundInnen, Zidanes Blutkuren wird kein@ investigativer Sportjournalist beleuchten - diese Spezies gibt es nämlich kaum. Allenfalls das Dopingdossier des Doktor Fuentes in Madrid könnte da noch weiterhelfen, Ende 2007 sollen die darin vermerkten Fussballer dransein - vor allem gewisse Stars von Real Madrid.

Der Sport ist eine Geldmaschine, die nebenbei nationale Depressionen heilen soll. Schon die SchmuddelwissenschaftlerInnen der DDR hatten im Zuge ihres Dopingstaatsplans 14.25 an einer menschlichen Superrasse gefeilt. Viele ExpertInnen flohen nach der Wende, manche bis nach China. Das Reich der Mitte rüstet nun mit einem besonderen Plan für die Spiele 2008 in Peking auf: «Projekt 119» zielt auf den Gewinn aller 119 Medaillen in den olympischen Kerndisziplinen Leichtathletik, Schwimmen und Turnen. Unlängst wurden in einer Sportschule 450 Flaschen mit Dopingpräparaten gefunden - für einen Provinzkampf der LeichtathletInnen. Derlei Skandale leisten sich Chinas in Zuchtprogrammen selektierte AthletInnen regelmässig, gern in Teamstärke, ein klares Indiz für Systemdoping. Schon bei Provinzfesten gibt es Mädchen mit vierzehn oder fünfzehn Jahren, die Weltrekordzeiten schwimmen. Überhaupt, es ist ein Kreuz mit den SchwimmerInnen, einer weiteren Hochdopersparte. Was soll man halten vom Fabelweltrekord der Britta Steffen über hundert Meter Freistil? Binnen zweier Jahre, von denen sie eines pausiert hatte und mit ihrer Selbstfindung beschäftigt war, hat die Berlinerin ihre Bestzeit um fast zwei Sekunden gesteigert: ein Quantensprung. Und in den sieben Monaten vor ihrem Rekord wurde sie nur einmal kontrolliert. Wer da nicht zweifelt, hat das Spiel nicht kapiert.

Haben die AthletInnen keine Angst? Ist Flojo vergessen, ignorieren sie Studien wie die jüngste aus Australien, nach der allein 28 Radsporttalente seit 1998 durch Blutdoping starben? Tja. Scheren sich Raucher um Lungenkrebs?

Der Sportphilosoph Hans Lenk verweist gern auf die klassischen Umfragen unter SportlerInnen: ob sie ein nicht aufzuspürendes Dopingmittel nehmen würden, das ihnen zwar Gold beschert, dafür aber die Lebenszeit um fünf Jahre verkürzt. «Über fünfzig Prozent», so Lenk, «würden es nehmen.» Am Ende verlieren alle. Vor allem die letzten Sauberen, die ihre Unschuld nie werden beweisen können.

Der Autor

Thomas Kistner, geboren 1958, ist Redaktor der «Süddeutschen Zeitung« und dort zuständig für Sportpolitik. Er war massgeblich daran beteiligt, die Bestechungsskandale im IOC und in der Fifa aufzudecken. Er ist Autor der Bücher «Der olympische Sumpf», «Das Milliardenspiel - Fussball, Geld und Medien», «Die Spielmacher - Strippenzieher und Profiteure im deutschen Fussball».

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