Nr. 23/2010 vom 10.06.2010

Hauen und Stechen

Von Stephan Pörtner

Das letzte Drittel der Zukurzgekommenen stand unschlüssig auf dem Perron. Ein Zug fuhr hier nicht, zumindest nicht in ihre Richtung, denn die lag vollkommen quer zu den Geleisen. Niemand hatte damit gerechnet, dass der Ausflug ein Erfolg werden würde, aber dass man dermassen dezimiert würde und dann ausgerechnet im Oberengadin, das führte zu Frustrationen, die sich alsbald in einer äusserst gewalttätigen Auseinandersetzung entluden. So etwas hatte selbst die Landjugend noch nicht gesehen, obwohl dem Hauen und Stechen alles andere als abgeneigt. Spontan schlossen sie sich den so vorbildlich Abgestumpften an, die damit wieder vollzählig und zu neuen Querelen bereit waren.

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