Nr. 36/2018 vom 06.09.2018

Wiss. begl. Qualität

Sie, liebe LeserInnen, halten eine Zeitung von hoher Qualität in den Händen. Das schreibt der Stifterverein «Medienqualität Schweiz», der alle zwei Jahre ein Rating zur Qualität der Schweizer Informationsmedien herausgibt. Dafür unterzogen ForscherInnen über 20 000 Beiträge und Artikel einer Inhaltsanalyse hinsichtlich vier Kriterien: Relevanz, Vielfalt, Professionalität und Einordnung. Und siehe da: Die WOZ schneidet mit 80 von 100 möglichen Punkten am besten von allen 37 geprüften Print- und Onlinemedien ab. Einzig die SRF-Sendungen «Echo der Zeit», «Rendez-vous» und «10 vor 10» schafften es auf leicht höhere Werte.

Im Ranking liegen wir schliesslich doch etwas hinter der «NZZ am Sonntag». Der Grund: Die schwächere Aussenwahrnehmung in der Bevölkerung, die ebenfalls ins Ergebnis hineingerechnet wurde.

Auf Wiedersehen, Markus!

Wir müssen uns leider von Redaktor Markus Spörndli verabschieden, der mit seiner Familie für ein paar Jahre nach Nairobi auswandert. Spörndli war 2012 zu uns gestossen und hat seither so kompetent wie pointiert über eine breite Palette von Themen geschrieben – über Globalisierung, Demokratie, Völkerrecht, Schweizer Grosskonzerne und ihre Geschäfte im Globalen Süden oder Entwicklungspolitik, über die er Anfang des Jahres eine grosse Serie lanciert hat. Seine Schwerpunktgebiete waren zuerst Afrika, später der Nahe Osten sowie Südasien. Eben ist er aus Bangladesch zurückgekehrt. Seine Reportage dazu lesen Sie ab Seite 15 («Die Eltern auf dem Bildschirm»). Zum Glück ist es jedoch nur ein halber Abschied: Spörndli wird künftig regelmässig für die WOZ aus Afrika berichten.

Merci, Ruhat!

Verabschieden müssen wir uns auch von Ruhat Cicek, der ein halbjähriges Volontariat im Ressort International absolviert hat. Cicek hat für die WOZ regelmässig spannende und profunde Artikel zur Situation in der Türkei geschrieben, aus der er aus politischen Gründen vor einigen Jahren selbst hatte fliehen müssen.

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