Nr. 03/2019 vom 17.01.2019

Das neue «wobei»

Wir rebellieren wieder einmal gegen den Verfall der Medienbranche – und bauen aus! Nächste Woche erscheint mit der WOZ die erste Ausgabe des neuen Magazins «wobei». Darin beschäftigen wir uns sechs Mal pro Jahr mit Themen, die wir vertiefen wollen, in Beiträgen, die in der WOZ sonst keinen Platz hätten.

Das erste Heft im Jahr wird wie bei den bisherigen Beilagen jeweils dem Film gewidmet sein. Herzstück der ersten Ausgabe: ein ausführlicher Essay über Schneeflöckchen, rote Pillen und die Frage, wie Kultfilme wie «The Matrix», «Fight Club» und «American Psycho» zu Fetischen der neuen Rechten werden konnten. Dazu gibt es zwölf Seiten zu den Solothurner Filmtagen. Am 21. März erscheint dann das nächste «wobei», mit einer grossen Reportage über Europa zwischen Bewegung, Freiheit und Stillstand.

Selbstverwaltung!

Wie geht es zu in Betrieben, die sich selber verwalten, in denen die Arbeitenden die wichtigen Fragen möglichst demokratisch entscheiden? Sind das kleine Paradiese, wo es sichere Arbeitsplätze, gute Löhne und viel Spass gibt? Kommt man überhaupt vorwärts? Gibt es keine Nachteile in der Konkurrenz mit straff geführten Unternehmen? Wie geht man mit Konflikten um? Und: Wie steht es um die Zukunft der betrieblichen Selbstverwaltung? Im Rahmen der Reihe «Erfreuliche Universität» des St. Galler Kulturzentrums Palace diskutieren am Dienstag, 22.  Januar 2019, ab 20.15  Uhr Maja Dörig, Beizerin und Stadtparlamentarierin in St. Gallen, Roland Rüegsegger von der Geschäftsleitung des Getränkelieferanten Intercomestibles sowie WOZ-Redaktor Kaspar Surber.

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