Migration – Asylpolitik

Ein WOZ-Dossier über Migration und Asylpolitik – welche Menschen unter der Schweizer Asylpolitik leiden, wie damit schamlos Politik betrieben wird und warum in Europa ein realistischer und fairer Umgang mit Migration nötig ist.

07.06.2018

Solidarische Delikte in den Alpen

Die einen unterstützen Geflüchtete auf dem beschwerlichen Weg durch die Berge, die anderen sind gekommen, um Grenzschutz zu spielen. Die staatliche Repression trifft aber nur die HelferInnen. Was geht in den französischen Alpen vor sich?

31.05.2018

Macht im Saal, Utopie im Park

Die SP nominiert Mario Fehr erneut für den Regierungsrat. Fast gleichzeitig rufen AktivistInnen einen Park ohne Grenzen aus. In Zürich wird die Mitverantwortung der Linken an der repressiven Asylpolitik deutlich.

24.05.2018

Verschwunden in Adliswil

Die Wegweisungspraxis im Kanton Zürich steht immer wieder in der Kritik. Nun wird nach einem Polizeieinsatz ein elfjähriges Mädchen vermisst. Der politisch Verantwortliche schweigt.

24.05.2018

Eritreas Diaspora auf dem Bundesplatz

Wochenlange Mobilisierung wegen der «Verelendungspolitik»: Tausende EritreerInnen wehren sich gegen eine restriktivere Asylpraxis und die Neuüberprüfung von vorläufig Aufgenommenen.

24.05.2018

Nicht bleiben, nicht weiterkommen

Seit zwei Jahren ist die Balkanroute geschlossen. Doch noch immer sind Tausende MigrantInnen in der Region. Vor allem in Bosnien-Herzegowina ist die Lage dramatisch.

12.04.2018

Jahrzehnt der Schikanen

Mehrere Tausend Eritreerinnen und Eritreer sollen das Bleiberecht verlieren. Der Beschluss steht sinnbildlich für die Schweizer Asylpolitik – Bundesrat, Parlament, Justiz und Behörden spielen bei der Diskreditierung einer Bevölkerungsgruppe zusammen.

12.04.2018

Sommaruga schafft aus

Im Oktober 2015, als sich der Flüchtlingstreck nach Europa auf dem Höhepunkt befand, wurde Simonetta Sommaruga auf dem Flughafen von Addis Abeba mit militärischen Ehren empfangen.

15.03.2018

Wer viele Fälle positiv beurteilt, gilt als «Softie»

Die Ablehnung von Asylgesuchen wird in der Schweiz meistens mit der «Unglaubhaftigkeit» der Geschichte von Antragstellenden begründet. Eine wissenschaftliche Arbeit belegt nun: Dahinter steckt ein unbewusstes Verhaltensmuster der BeamtInnen.

08.03.2018

«Ich habe so viel Gewalt erlebt, jetzt ist es zu viel»

Sunny Opoku wurde in Italien zwangsprostituiert, Zera Tutar ist vor ihrem gewalttätigen Freund in die Schweiz geflüchtet – und dennoch ist die Schweiz nicht auf ihre Asylgesuche eingetreten: zwei Beispiele dafür, wie inhuman das Dublin-System ist.

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