Aktuelle Ausgabe

Ausgabe April 2018 (von 12. April bis 18. April 2018 als Beilage der WOZ am Kiosk erhältlich).
(Die nächste Ausgabe erscheint am 9. Mai 2018)

Gefühlte Korruption

In Zentral- und Osteuropa grassiert die Korruption – so könnte man meinen. In Wahrheit hat die Transparenz bei der Vergabe öffentlicher Aufträge zugenommen. Es bleibt aber der Eindruck, dass sich die Eliten schamlos bereichern. RechtspopulistInnen wissen das zu nutzen.

Für alles eine Pille

Der Fluch der Psychopharmaka.

Ungeheuer amerikanisch

Hartnäckig hält sich das Gerücht, Donald Trump sei ein Isolationist. Wie lässt sich die Aussenpolitik des US-Präsidenten aber tatsächlich beschreiben?

Mit Dschihadisten verhandeln?

Mit fanatisierten Gotteskriegern setzt man sich nicht an einen Tisch, sondern bekämpft sie. Oder etwa nicht?

Lizenz zum Töten

Serge Halimi über die jüngere Geschichte staatlich verordneter Morde und die aktuelle Aufregung um Russland.

Wo die Steuern Reiche noch reicher machen

Die meisten Regierungen in Lateinamerika betreiben eine fiskalische Umverteilung von unten nach oben.

Die Biegsamkeit der Postideologen

Die Fünf-Sterne-Bewegung in Italien kultiviert so geschickt wie keine andere Partei in Europa ihr „Weder rechts noch links“-Image. Bislang profitiert der M5S von seinen Kurswechseln, auf Dauer ist dieses Lavieren aber schwer durchzuhalten.

Corbyn in Uxbridge

Krise der Sozialdemokratie? Nicht in Grossbritannien: Innenansichten aus Europas mitgliederstärkster Partei.

Australien wird chinesischer

Mit Investitionen in Farmen, Wohnungen und PolitikerInnen schafft das Kapital aus China Fakten.

Erdogans Ultranationalisten

Nachdem der türkische Präsident die Gülen-AnhängerInnen verstossen hat, braucht er neue WählerInnen. Die sollen von rechts aussen kommen.

Alltag in Angst

Zahllose Menschen in der Türkei leiden unter einer nicht enden wollenden Welle der Repression.

Im kaukasischen Teufelskreis

Islamismus, Patriotismus und Despotismus in der russischen Teilrepublik Tschetschenien.

Kampf zweier Linien in Burkina Faso

Seit dem Sturz von Präsident Compaoré streiten die alten marxistischen GewerkschafterInnen mit den jungen Leuten in den vielen neuen Vereinen.

Katholiken gegen Kabila

In der Demokratischen Republik Kongo führen Bischöfe die politische Opposition an.

Der verkannte Klassenkämpfer Martin Luther King

Über eine wenig beachtete Seite des vor 50 Jahren ermordeten US-Bürgerrechtlers.

Das Recht auf das, was alle brauchen

Die französische Regierung versucht wieder einmal, Liberalisierungen durchzusetzen, die Gewerkschaften machen dagegen mobil – Zeit für neue Ideen.

Das zivilisierteste Verkehrsmittel der Welt

Warum der Schienenverkehr gerade in Zeiten des Klimawandels gestärkt werden sollte.