Nr. 10/2012 vom 08.03.2012

Die ganze Palette – für Buben wie für Mädchen

Brauchen Buben einen anderen Unterricht? Warum sind viele Mädchen so still? Wie wird die Schule beiden Geschlechtern gerecht? Die WOZ hat Fachleute gefragt, die sich nicht mit Schlagworten zufriedengeben.

Von Bettina Dyttrich

Er (links) findet die Schule doof. Weil sie nicht bubengerecht ist? Oder weil er denkt, ein rechter Mann müsse die Schule doof finden? Foto: Ursula Häne

Buben haben Probleme – das ist wohl unbestritten. Sie gelten öfter als verhaltensauffällig, haben mehr Sprachschwierigkeiten, landen häufiger in Sonderschulen, verstossen öfter gegen Regeln, sind mehr krank, schaffen inzwischen auch seltener die Matura als Mädchen. Doch warum ist das so? Muss man dringend etwas dagegen tun? Und wenn ja, was? Dazu gehen die Meinungen weit auseinander. Die einen schreiben Bücher mit Alarmtiteln wie «Die Jungen-Katastrophe» (Franz Beuster) oder «Kleine Machos in der Krise» (Allan Guggenbühl). Sie fürchten, die «verweiblichte» Schule sei schuld am Misserfolg vieler Buben: zu viele Lehrerinnen, zu «weiche» Themen, zu wenig Hierarchien. Andere, wie Maximilian Buddenbohm kürzlich in der Zeitschrift «Wir Eltern», fragen ganz entspannt: «Die Mädchen haben aufgeholt. Aber muss man das gleich als Problem sehen?»

Hinter den unterschiedlichen Haltungen zum «Bubenproblem» stehen entgegengesetzte Weltsichten. Die einen halten es für den Ausdruck einer generellen, zunehmenden Benachteiligung von Buben und Männern. Meist sehen sie Frauen und Männer als grundlegend verschieden – «einander fremde Wesen», wie der viel zitierte Psychologe Allan Guggenbühl schreibt – und verstehen männliche und weibliche Identität als von der Biologie geprägt und unveränderlich. Guggenbühl vertritt diese Weltsicht. Man müsse «bestimmte männliche Grundeigenschaften» akzeptieren, ist er überzeugt.

Umfrage bei 900 SchülerInnen

Die andere Seite argumentiert differenzierter. Zum Beispiel Elisabeth Grünewald-Huber, ehemalige Professorin an der Pädagogischen Hochschule (PH) Bern. Sie wollte genau wissen, was es mit den schlechteren Schulleistungen männlicher Jugendlicher auf sich hat. An ihrem Forschungsprojekt (www.faule-jungs.ch) waren fünfzig achte Klassen im Kanton Bern beteiligt – von Realschule bis Gymnasium. Fast 900 SchülerInnen haben einen Fragebogen ausgefüllt, dazu kamen geschlechtergetrennte Gruppendiskussionen und Filmaufnahmen von Deutsch- und Mathematiklektionen.

  •  Die Umfrage zeigt: Männliche Jugendliche fühlen sich von Lehrerinnen nicht benachteiligt. Zwei Drittel der Befragten fanden, das Geschlecht der Lehrperson spiele keine Rolle. Der Rest bevorzugt das eine oder andere Geschlecht – lange nicht immer das eigene.
  •  Jungen und Mädchen haben auch die gleichen Erwartungen an die Lehrperson: Sie wünschen soziale und didaktische Kompetenz, Interesse an den SchülerInnen und Humor; die LehrerInnen sollen «sich Respekt verschaffen und gleichzeitig einen ungezwungenen Umgang mit der Klasse pflegen». Es stimmt nicht, dass Jungen Frontalunterricht oder gar Drill bevorzugen.
  •  Klare Unterschiede gibt es dagegen bei Meinungen und Verhalten: Schüler sind der Schule gegenüber negativer eingestellt und erklären häufiger, den Unterricht zu stören, als Schülerinnen – was sich in den Filmaufnahmen bestätigt.
  •   Mädchen wie Buben haben klare Vorstellungen davon, welche Fächer männlich oder weiblich seien: «Bei den Knaben mangelt es in Sprachfächern und Lesen an Interesse, bei Mädchen in Mathematik und Physik an Vertrauen in die eigene Begabung», schreibt Grünewald.
  •   Buben haben deutlich traditionellere Vorstellungen über Geschlechterrollen als Mädchen – am ausgeprägtesten in der Realschule. Aussagen wie «Für Kinder ist es besser, wenn die Mutter die Betreuung übernimmt» stimmen sie viel häufiger zu.
  •   Mädchen nennen als Vorbilder Personen aus den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft – Männer wie Frauen –, «während die Knaben (mit einzelnen Ausnahmen) ausschliesslich Männer aus einem kleineren Spektrum (Sport, Unterhaltung, Politik) nennen».

Eines scheint nach dieser Untersuchung klar: Der Schulerfolg der Buben hängt weniger von der Art des Unterrichts oder vom Geschlecht der Lehrperson ab als von ihrer Einstellung der Schule gegenüber – und von ihren Selbst- und Männerbildern.

Diese Männerbilder sind in den letzten Jahrzehnten immer antiintellektueller geworden: «Das Wort erscheint plötzlich als Frauensache», schreibt der Schriftsteller und Berufsschullehrer Jürgmeier – «nachdem während Jahrhunderten der (männliche) Geist dem (weiblichen) Körper übergeordnet wurde.» Heute gilt der Intellektuelle, der Dichter und Denker schon fast als Frau – Jürgmeier zitiert als anschauliches Beispiel die Berichterstattung über alt Bundesrat Moritz Leuenberger (siehe Bildungsbeilage in WOZ Nr. 44/10). «Die Grundformel ‹Mann sein heisst, nicht Frau sein› ist massgeblich für das schulische Elend der Buben verantwortlich», schreibt Jürgmeier, der Genderstudies studiert hat. «Am Ende des Versuchs, sich durch Entwerten und Zurückziehen in frauenfreie Zonen, eigene, männliche Orte zu retten, stehen Männer und Buben mit dem Rücken zur Wand.» Die «kleinen Machos in der Krise» in ihrem Machotum noch zu stärken, scheint aus dieser Perspektive absurd.

Doch welche Möglichkeiten gibt es denn, Buben jenseits von Machotum zu stärken? Wie sieht eine geschlechtergerechte Pädagogik aus?

Buben wollen reden: Ron Halbright

Hast du im Spiel getötet? Mit welchen Waffen? Hast du schon einmal ein Tier umgebracht? Wofür würdest du dein Leben riskieren?

Wenn Ron Halbright mit Buben zusammensitzt, scheut er schwierige Themen nicht. Der Pädagoge, der aus den USA stammt und heute in Thalwil am Zürichsee lebt, ist Mitgründer und Vorstandsmitglied des Vereins Netzwerk schulische Bubenarbeit (www.nwsb.ch). Fachleute des Netzwerks bieten Schulbesuche und Weiterbildungen für LehrerInnen an.

Computergames seien ein gutes Thema, wenn er in eine Bubengruppe komme, sagt Halbright. «Gibt es Games, die euch zu brutal sind? Ahmt ihr nach, was ihr seht? Wofür würdet ihr in den Krieg ziehen?» Und schon sei man mitten in der Diskussion. Die einen fänden es geil, Soldat zu sein, andere gar nicht. «Ich suche die Kontroverse unter den Buben.» Danach sei es einfach, auch persönlichere Fragen zu stellen: Wie reagierst du, wenn du verletzt wirst? «Wenn einer sagt, er weine nie, entgegne ich: Als Baby hast du aber geweint! Wann hast du aufgehört?» Unterdrückte Trauer könne schnell in Aggression kippen.

Das klingt nicht nach einer einfachen Aufgabe. Was macht Halbright, wenn Buben abblocken? Das passiere nur, wenn er ihre Sprache nicht finde, sagt er. Der richtige Anfang sei entscheidend. «Sicher frage ich nicht als Erstes: Wie fühlt ihr euch? Wenn ich nach Spielen frage, blockt kein Junge ab.» Halbright, der auch schon mit Strafgefangenen gearbeitet hat, macht immer wieder die Erfahrung, dass Buben reden wollen. «Wenn wir Männer uns Zeit nehmen, können wir Buben helfen, im aktuellen Wirrwarr von Männlichkeitsvorstellungen etwas zu finden, was für sie taugt.»

Sind Buben in der Schule benachteiligt? «Die Schule ist nicht geschlechtergerecht. In diesem Sinn sind alle benachteiligt», sagt Halbright. «Wenn in der Mittelstufe die Hälfte der Buben meint, sie müssten nicht für die Schule lernen, weil sie sowieso Profifussballer würden, stimmt etwas nicht. Wir geben den Buben Männerbilder weiter, die nicht lebenstauglich sind.» Buben würden schon in der Unterstufe zu Konkurrenz statt Kooperation erzogen und lernten zu wenig, konstruktiv mit Konflikten, Unzulänglichkeiten und Niederlagen umzugehen, ist der Pädagoge überzeugt.

Und das Argument, Buben seien eben von Natur aus gewalttätig und leseschwach? Halbright glaubt nicht daran: «Mit drei oder vier Jahren wissen Kinder, was von ihrem Geschlecht erwartet wird. Sie sehen kaum Männer mit Kinderwagen. Dafür sehen sie in den Medien, dass es Männer sind, die töten. Und in den Gratiszeitungen jeden Tag fünf halbnackte Frauen. Ist das die Natur?» Die Unterschiede innerhalb der Geschlechter – und zwischen geförderten und nicht geförderten Kindern – seien viel grösser als die zwischen durchschnittlichen Buben und Mädchen. «Und wenn Buben von Natur aus die Neigung hätten, schlechter zu sprechen, zuzuhören und zu lesen? Dann wäre es noch wichtiger, dass sie Unterstützung bekommen.»

Der Genderblick: Elisabeth Grünewald

Elisabeth Grünewald von der PH Bern sagt sogar: «Die Naturthese entlastet Lehrpersonen in ihrem eigenen Unvermögen.» Wenn eine Lehrerin oder ein Lehrer überfordert sei mit den «Giele», sei es naheliegend, zu sagen: «Aha, die sind eben von Natur aus so.» Vielen LehrerInnen fehle ein Stück Genderkompetenz, um anders mit der Situation umzugehen.

Angehenden LehrerInnen diese Kompetenz mitzugeben, ist ein Anliegen von Grünewald. An der PH Bern leitet sie das Wahlmodul «Starke Mädchen – starke Jungs». Am Anfang diskutiert sie mit den Studierenden aktuelle Pressebilder und Schlagzeilen: Warum führt bei einer Hochzeit der Vater die Braut zum Altar, nicht aber die Mutter den Bräutigam? Wie kommt ein Knabe im Kindergarten dazu, partout nicht mit «Mädchenfarben» malen zu wollen?

Die Studierenden lernen Gendertheorien und Forschungsergebnisse kennen. In einem Tagebuch halten sie ihre Beobachtungen fest: «Werden sie in Gesprächen irgendwie manipuliert, in Rollen gedrängt als Frau, die man belehren muss? Oder als Mann im Praktikum sofort mit der Wartung der Computer betraut? Diese Prozesse laufen ja fast immer unbewusst. Und kommen uns völlig natürlich vor. Darum wird auch immer mit der Natur argumentiert.»

Gegen die Natur hat Elisabeth Grünewald überhaupt nichts: «Ich zeige den Studierenden, dass der plumpe Biologismus den Komplexitäten in der Natur nicht gerecht wird – da gibt es ja so viele Abweichungen vom bipolaren Geschlechtermuster und unterschiedlichste Spielarten. So ist bei Tieren nicht immer das Weibchen für den Nachwuchs zuständig. Da ist der Biologieunterricht gefragt!»

So gebe es für LehrerInnen in jedem Fach die Möglichkeit, Stereotypen zu durchbrechen: von erfolgreichen Mathematikerinnen erzählen, wenn Mädchen meinen, Rechnen sei nichts für sie. Oder einen Schriftsteller einladen, um den Buben zu zeigen, dass auch Männer begeistert Bücher schreiben – und damit Geld verdienen. Texte lesen, in denen komplexe, untypische Mädchen- und Jungenfiguren vorkommen. «Astrid Lindgren ist nach wie vor hochaktuell.»

Am Schluss lesen die Studierenden ihr Gendertagebuch durch und präsentieren Grünewald ihre Schlüsse daraus: «Häufig sagen sie, es sei privat viel passiert. Sie fühlten sich freier und selbstbestimmter und liessen es sich weniger bieten, in stereotype Rollen gedrängt zu werden. Wer den Blick einmal geschärft hat, merkt, dass das Thema überall ist.»

In der Berufsschule: Jürgmeier

«Warum denken Sie, es gebe bei Berufsschülerinnen und Berufsschülern besondere Widerstände gegen das Thema ‹Gender›? Das ist doch ein Klischee», sagt Jürgmeier. Er ist Lehrer für Allgemeinbildung an einer Berufsschule in der Lebensmittelbranche. Zu diesem Fach gehören Sprachkompetenzen genauso wie Politik, Wirtschaft, Ethik oder Ökologie. Zusätzlich sollen laut Lehrplan verschiedene «Blickwinkel» berücksichtigt werden, darunter auch Gender.

«Mein persönliches Ziel ist es, dass die Lernenden mindestens wissen, was ‹Gender› heisst. Dass sie zuordnen können, was biologisch bedingt und was sozial konstruiert ist.» Das Kriterium dafür sei einfach: «Was sich im Verlauf der Geschichte verändert oder in verschiedenen Kulturen unterschiedlich geregelt ist, kann nicht biologisch sein. Ich hoffe, keiner meiner Schüler meint beim Lehrabschluss, es sei eine Frage der Biologie, wer für den Haushalt zuständig ist. Auch wenn er persönlich findet, die Frauen sollen diese Arbeit machen.»

Jürgmeier schaut mit seinen Klassen Werbebilder an oder vergleicht Liedtexte: Welche Bilder von Liebe, Männern und Frauen vermittelt die Rapperin Steff la Cheffe, welche die Schlagersängerin Francine Jordi? Was ist der Grund, dass sich die Rekordwerte von Marathonläufern und -läuferinnen immer mehr annähern? Auch wenn es nicht explizit um Gender geht, bleibt der Lehrer am Thema dran: Warum wird für eine Gruppenarbeit eine junge Frau zur «Chefin» ernannt, in der konkreten Arbeit aber nicht als solche anerkannt? Warum brauchen manche Schüler «schwul» als Schimpfwort? «Ich reagiere immer, wenn das passiert. Wenn es um Homosexualität geht, gibt es übrigens viel grössere Widerstände als beim Thema ‹Gender›.»

Der Berufsschullehrer fragt aber auch: «Warum will man vor allem Jugendlichen Ideale, zum Beispiel die Gleichheit von Mann und Frau, beibringen? Weil man bei Erwachsenen nicht mehr an den Erfolg glaubt, werden Jugendliche zum beliebtesten Objekt unterschiedlichster Missionen. Diese Haltung der Erwachsenen grenzt an Selbsthass.» Zuerst sollten die Schulen selber gendergerecht werden, meint er. «Mit gendergerechter Sprache, ausgewogener Geschlechterverteilung bei der Stellenbesetzung, Ermöglichung von Teilzeitarbeit.»

Und die Mädchen?

«In meiner letzten Klasse waren so viele anspruchsvolle, laute Buben, dass ich froh war, wenn die Mädchen still waren», erzählt eine Berner Primarlehrerin. «Da musste ich mich selber an der Nase nehmen.» Um auch den Mädchen gerecht zu werden, teilte sie die Klasse oft auf. «Dann konnten wir mit den Mädchen Dinge unternehmen, die sie wünschten – tanzen, Theater spielen, Geschichten erzählen –, ohne dass die Buben dauernd blöde Sprüche machten.» Währenddessen übernahm der Schulsozialarbeiter die Buben – und übte mit ihnen, das Klassenzimmer zu verlassen, ohne die Tür zuzuschlagen.

Auch Elisabeth Grünewald macht sich Sorgen, dass stille Mädchen zu kurz kommen können: «Sie gehören genauso wie die lauten Jungs zur Genderthematik – werden aber kaum zum Thema, weil sie niemanden stören.» Und dass Mädchen von klein auf medial suggeriert werde, ihre Hauptaufgabe sei es, schön und sexy zu sein, müsse in der Schule kritisch thematisiert werden.

Die «Verweiblichung» der Schule betrifft nur die Primarstufe: In den Sekundarschulen sind die Geschlechter fast ausgeglichen, am Gymnasium überwiegen die männlichen Lehrkräfte, an den Universitäten sowieso: Nur knapp siebzehn Prozent der ProfessorInnen sind Frauen. Und auch wenn heute junge Frauen häufiger die gymnasiale Matura schaffen (58 Prozent), nimmt der Frauenanteil bei den Hochschulabschlüssen auf 43, bei den Doktoraten noch weiter ab. Wenn es um Karrieren und Löhne geht, ist die Benachteiligung der Frauen noch lange nicht überwunden. Grünewald glaubt, dass die Schule daran beteiligt ist: «Manche Buben nehmen die Schule als Plattform, um traditionelle Männlichkeit einzuüben. Sie profilieren sich über Witze, Stören des Unterrichts, Gruppenrituale.» Buben lernen also offenbar etwas in der Schule, was nicht zum Schulstoff gehört. Etwas, was sie später brauchen können und was ihnen doch auch zum Fluch werden kann.

Denn es scheint, dass die Bereiche, in denen Männer immer noch klar im Vorteil sind, direkt mit jenen zusammenhängen, in denen sie sich benachteiligt fühlen: Stärker auf Status und gute Löhne fixiert, schaffen es mehr Männer beruflich «nach oben», machen Geld, stürzen aber auch umso tiefer, wenn die Karriere scheitert. Dass Männer weniger auf ihre Gesundheit achten und öfter vereinsamen, hat viel mit dieser Orientierung auf «Erfolg» zu tun. Das engere Spektrum an Vorbildern von Buben, das in der Umfrage an den Berner Schulen auffällt, gehört zur gleichen Geschichte.

Zeit also, dass Buben wie Mädchen «die ganze Palette» brauchen dürfen, wie es Elisabeth Grünewald nennt: «Stark auftreten, aber gleichzeitig die weicheren, sozialen und fürsorglichen Elemente nicht ausschliessen. Es soll keine Gefühle mehr geben, die als unmännlich gelten.»

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